Airbrush
Wem seine Autofarbe zu langweilig ist, kann mit Hilfe eines bunten Airbrushs auf seinem Wagen für Abwechslung sorgen. Schon Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Sprühdosen entwickelt, welche vorerst hauptsächlich in der Kunst Anwendung fanden. Doch bereits um das Jahr 1905 wurden die ersten Harley Davidson mit Hilfe von Sprühdosen bemalt. Etwa 20 Jahre später wurde die Sprühtechnik auch erstmals auf Auto angewandt und begann so ihren Siegeszug erst in den USA und ab den 80er Jahren auch in Europa. Beliebte Modelle sind sei eh und je orange-rot-gelbe Flammen, majästetische Adler, gefährliche Drachen sowie andere mächtige Tiere.Heute bieten einige Werkstätten die professionelle Umsetzung ihres Wunschmotivs an. Mit Hilfe von speziell und individuell angefertigten Schablonen verwandeln sie einen schwarzen Golf in ein feuriges Geschoss mit lodernder Flamme auf der Außenseite oder einen silbernen Mercedes ist ein noch majästetischer wirkendes Gefährt mit (Adler-)Flügeln.
Bevor der Airbrusher sich an die Arbeit macht, spricht er mit dem Kunden die Details des Motivs ab. Er fertigt Skizzen an und stellt, meist mit Hilfe einer Computersoftware, eine Schablone her. Nachdem das Auto gewaschen wurde, wird die entsprechende Stelle von Wachsen und ähnlichem befreit. Die Schablone wird auf dem Auto befestigt und der Rest des Wagens wird sorgfältig mit Schutzfolie abgedeckt. Indem der Künstler die Farben nicht nacheinander, sondern durcheinander, ohne zwischenzeitliches Trocknen, aufträgt, können die Farben ineinander verlaufen und miteinander verbunden werden. Auf diese Weise können tolle Farbeffekte erzielt werden.
Der Preis eines solchen Airbrush ist schwer zu beziffern, da jedes Motiv einzigartig ist. Es kommt auf die Größe, die Farbqualität sowie die Genauigkeit des Bildes an.
